Ein Teppich von Gestalten

iwassem001p1Es ist vergeblich, das Volk der Dichter und Denker im Namen seiner Dichter und Denker zu beschwören. Jedes Vorurteil, das man abgetan glaubt, bringt wie Aas die Würmer, tausend neue zutage … Es ist vergeblich, für sie zu leben und für sie zu sterben. Sie sagen: Er ist ein Jude.

Jacob Wassermann

 

 

 

 

 

„Der neue Wassermann ist eingetroffen!“ Auf diese Kunde hin entsteht ein Auflauf um den Schreibtisch, der Bücherstoß wird von gierigen Händen nach dem Wassermann durchwühlt, jeder sucht ihn dem anderen abzujagen; wer ihn erwischt, bringt ihn in Sicherheit wie eine Beute, die im nächsten Winkel sogleich verschlungen wird. So geht es nun seit Jahren, so riß man sich schon um den `Laudin‘, den `Junker Ernst`, den `Fall Mauritzius`. Das bezeichnet den Ruhm eines Autors, der das vollkommene Vertrauen seiner Leser besitzt, von dessen souveräner Kunst sie sich keine Enttäuschung mehr versehen.

Thomas Kraft_Jacob Wassermann: Biographie, zitiert aus: Kurt Martens: Etzel Andergast. In: Die Literatur Jg. 33

 

Wer war dieser Mann, der zu seiner Zeit ein Bestsellerautor war, dessen Bücher zwischen 1910 und 1933 Millionenauflagen erreichten, der als einer der erfolgreichsten deutschsprachigen  Autoren galt,  der mit Hugo von Hofmannsthal, Thomas Mann, Arthur Schnitzler und Alfred Döblin befreundet war und der heute fast vergessen ist?

Geboren wurde er in Fürth, einer damals aufstrebenden Gewerbe- und Handelsstadt, die zu den ältesten jüdischen Gemeinden Deutschlands zählt. Sein Vater stammte aus Zirndorf, war ein zunächst Kurz – später Gemischtwarenhändler. Die Familie wohnte in einem Arbeiter- und Kleinbürgerviertel, zog aber mehrmals um, wobei jeder Wohnungswechsel einen weiteren sozialen Abstieg bedeutete. Die jüdische Religion war bloße Pflichtübung – man praktizierte lediglich die jahreszeitlichen Rituale.

Ein ewiges Trauma blieb der Tod der Mutter, als er neun Jahre alt war. Seine neue Stiefmutter ließ ihn hungern und prügelte ihn häufig. Noch als Schüler veröffentlichte Wassermann Auszüge aus seinem ersten Roman (heute verschollen), wofür er von Lehrern und Stiefmutter heftig gescholten wurde.

Geschäftlich blieb sein Vater glücklos – auch ein Wechsel ins Holz-, dann ins Versicherungsgeschäft änderte nichts daran. Als unnützer Esser musste er das Haus verlassen. Ein unstetes Leben mit Stationen in Wien, München, Würzburg, Nürnberg, Freiburg folgte, verhasste schlecht bezahlte Jobs wechselten mit Arbeitslosigkeit – wobei auch Intrigen und antisemitische Ressentiments eine Rolle spielten – und Vagabundenleben ab. Während dieser Zeit schrieb er immer, hauptsächlich Poesie und Dramatisches. Als Wassermann einmal völlig abgebrannt seine Stiefmutter vergeblich um Geld bat, wurde er so wütend, dass er mit dem Messer aus sie losging. Daraufhin war das Verhältnis zum Vater zunächst zerrüttet.

Eine Wende erfuhr sein Leben, als ihn der Münchner Schriftsteller Ernst von Wolzogen als Sekretär engagierte. Dieser setzte sich für ihn ein – „Merken Sie sich den Namen: Jakob Wassermann! Er wird berühmt.“ – und empfahl ihn dem renommierten Verleger Albert Langen in München, wo sein Erstlingswerk „Melusine“ erschien. Von Langen zunächst als Bürokraft beschäftigt, wurde er dann Lektor des Simplicissimus, wo er dem damals noch unbekannten Thomas Mann begegnete. Systematisch begann Wassermann zu dieser Zeit, Kontakt zu mehr oder wenigen arrivierten Autoren zu suchen. In seinem Haus lernte Rilke Andreas-Salomé  kennen – ihn machte er auf die Dichter Dostojewski und Turgenjew aufmerksam.

Schon ein Jahr nach dem ersten erschien sein zweiter Roman „Die Juden von Zirndorf (1897), die Moritz Heimann, Lektor des S. Fischer Verlages für die Hauszeitschrift des Verlages „Die neue Rundschau“ rezensierte, eine Chronik aus dem 17. Jahrhundert über das Leben des Shabbetaj Zvi, mit einer anschließenden Beschreibung der jüdischen Gemeinde in der fränkischen Kleinstadt im 19. Jahrhundert. Der Roman markiert den Beginn einer lebenslangen Auseinandersetzung Wassermanns mit dem Themenkomplex Judentum, Gesellschaft und Antisemitismus.

Neben überwiegend positiven Reaktionen erschien im Kunstwart“ eine „Kritik“ von Alfons Bartels, einem der späteren Chefideologen der NS-Germanistik: Wassermann wäre „einer der schwierigen Fälle“, bei dem „die Unterscheidung zwischen Kunst und Afterkunst nicht leicht“ fallen würde. Wassermann verkörpere den „Typus des modernen dekadenten Juden.“ Erste Anzeichen von Diffamierung.

Moritz Heimanns Rezension markierte eine zweite Wende in seinem Leben, denn auf Grund dieser Rezension nahm S. Fischer Kontakt zu Wassermann auf, bei dem 1901 der Roman „Die Geschichte der jungen Renate Fuchs“ erschien.

Das Verhältnis zu Thomas Mann war durchaus ein ambivalentes über all die Jahre. Thomas Mann, nach außen hin stets freundlich und verbindlich, empfand stete Konkurrenz gegenüber Wassermann, die sich hinten herum in Sticheleien, Seitenhieben und Herabminderungen zeigte.

Charakteristisch dafür war die Reaktion auf antisemitische Kritik Richard Schaukuls aufs seinen Roman „Renate Fuchs“ in der von völkischen Tendenzen ergriffenen Zeitschrift „Die Gesellschaft“ in der er von „einem sehr schlechten Buch“ schrieb, aber „nicht uninteressant als Typus einer dem deutschen Geiste seit Jahren aufgenötigten spezifisch semitischen Kunst.“ Thomas Mann daraufhin:  „Ihre Wassermann-Abfertigung in der `Gesellschaft` ist streng, aber nicht ungerecht. Besonders auf ein Wort muss ich Ihnen beipflichten: `unerlebt`- Wollen Sie übrigens glauben, dass man Wassermann und mich hier verwechselt? Uns wenigstens, seit dem Erscheinen von `Buddenbrocks‘, beständig verwechselt, beständig in einem Athem nennt und – lobt? Ich lasse es geschehen … (…) W. verfügt gewiss über viel litterarisches Talent, aber ich halte ihn für einen innerlich armen Faiseur. Wie gesagt, ich würde mich freuen, wenn Sie bestätigen könnten, dass in meinem Buch ein wenig mehr Herkunft, Erlebnis, Absicht, Ernst, Leidenschaft steckt, als in seinem.“

Neuer Lebensmittelpunkt wurde Wien. Ab 1904 äußerste sich Wassermann zunehmend öffentlich zu jüdischen Themen. Gleichwohl störten ihn die große Präsenz der Juden im öffentlichen Leben, alles nervte ihn, war ihm zu auffällig, direkt und extrovertiert: „Anlass war das Geringe, wie das Bedeutende; das Idiom; schnelle Vertraulichkeit; Misstrauen, das das unlängst verlassenen Ghetto verriet; müßige Grübelei um Einfaches; spitzfindiges  Wortefechten, wo nichts weiter nötig war als Schauen; Unterwürfigkeit, wo Stolz am Platz war…“ Einerseits fühlte er sich als Jude und kämpfte für die gesellschaftliche Anerkennung, andererseits äußerte er sich kritisch, geradezu diffamierend, vor allem gegenüber den aus Osteuropa Zugewanderten.

Mit „Caspar Hauser“ (1908) schrieb er seinen ersten großen Roman, die Geschichte eines Findelkindes und seines grausamen Schicksals. Sein Zirndorfer Großvater hatte den realen Kaspar Hauser auf dem Nürnberger Vestnerturm selbst gesehen und seinem Enkel davon erzählt.

Zwischen Wien, Bad Aussee/Altaussee und Berlin bewegte sich Wassermann in den folgenden Jahren. Er wurde Teil der Fischer-Familie und machte Bekanntschaft mit allem, was Rang und Namen hatte, wie Arthur Schnitzler, Hugo von Hoffmansthal, Döblin, Hesse etc. Samuel Fischer und seine Frau bildeten das Zentrum eines weit verzweigten Netzwerkes. Man „hielt Hof“, man besuchte sich, fuhr zusammen in Urlaub und zur Kur – gegenseitige Rezensionen, Portraits, literarische Glückwünsche zu runden Geburtstagen und Nachrufe wurden zu einem Räderwerk der Reklame.

Solch ein Leben war sehr aufwendig. Viele der Schriftstellerkollegen stammten im Vergleich zu Wassermann aus gesicherten finanziellenVerhältnissen. Da war es für ihn schwer mitzuhalten. Über Schnitzler und Hoffmansthal lernte er Julie Speyer kenne, die, seit sie „Die Juden von Zirndorf“ gelesen hatte, stürmisch versucht hatte, den Dichter kennenzulernen. Die Initiative zur Eheschließung ging wohl von ihr aus und Wassermann gab ihrem Drängen nach – die Aussicht auf eine opulente Mitgift half dabei. Sie bekamen vier Kinder, aber die Ehe war nicht glücklich. „Heiraten, das heißt am helllichten Tag die Fensterläden schließen“, schrieb er in „Laudin und die Seinen“. Arthur Schnitzler beschrieb die Ehe so: „Sie liebt ihn, und er nimmt es hin. Von seiner Seite entschieden Bequemlichkeitsehe.“ Er unternahm immer wieder Reisen ohne die Familie  und ließ  sich von unzähligen Affairen, u. a. mit einer Schwägerin, nicht abhalten,  bestand auch gegenüber seiner Frau in Briefen auf diesem Recht auf Aussetzung ehelicher Verbundenheit und Pflicht. Schnitzlers Tagebücher berichteten von Julies Eifersucht und ihrem elenden Aussehen. 1919  beschloss er, seine Ehe aufzugeben und mit Marta Kalweis ein neues Leben zu beginnen. Nach wie vor lebte er auf großem Fuß und war trotz hoher Einnahmen in ständiger Geldverlegenheit. Die Scheidung gestaltete sich langwierig und beinhaltete immer neue Forderungen seitens der Ehefrau – ein langjähriger Rosenkrieg zermürbte Wassermann.

Bei seinen Freunden war Wassermann nicht unumstritten. So ganz ernst nahmen sie den sozialen Aufsteiger aus der fränkischen Provinz nicht immer. Man mokierte sich über seine Aussprache, seine Seitensprünge, seinen zwar urwüchsigen aber auch zur Kolportage neigenden Schreibstil und neidete ihm mitunter den Erfolg. Unterschwelliger Antisemitismus spielte da wohl vielfach eine Rolle. Wassermann spürte das. In seiner Autobiographie „Mein Weg als Deutscher und Jude“ (1921) beschrieb er schon Anfang der 20er-Jahre sehr hellsichtig den täglichen Judenhass und die Unmöglichkeit trotz aller Integrationsanstrengungen als Deutscher akzeptiert zu werden. Marcel Reich-Ranicki bezeichnete das Buch als „ein erschütterndes Zeitdokument, es ist Bekenntnis und Darstellung, Klage und Anklage in einem.“

Unwirsch reagierte Thomas Mann, der Wassermann „dichterische Hypochondrie“ vorwarf. Wenn denn der Künstler Wassermann so lange und stets aufs Neue um Anerkennung habe kämpfen müssen, so habe dies nicht mit der antisemitischen Rancune seiner Gegner, sondern mit allgemeinen Produktionsbedingungen von Kunst zu tun. „Sie sagen: ´Aber ich habe keinen Kredit. Ich muss mich jedesmal aufs neue beweisen.´ Das muss jeder. Das muss innerlich jeder!“ Manns Vorwürfe waren durchaus repräsentativ zu denjenigen zu sehen, die hinter Wassermanns Beschuldigungen nichts anderes sahen als gekränkten Ehrgeiz, verletzte Eitelkeit und Empfindlichkeit eines Künstlers, der sich nicht genügend gewürdigt fühlte.

Ähnliches – aus der entgegengesetzten Position – äußerten Felix Welsch, Herausgeber der in Prag erscheinenden zionistischen Wochenschrift „Selbstwehr“ und  der führende Funktionär zionistischer Organisationen Robert Stricker in seiner Zeitschrift „Neue Welt“. Hinter Wassermanns Kritik an der mangelnden Assimilationsfähigkeit und Bereitschaft vor allem ostjüdischer Immigranten vermuteteten beide nicht anderes als das geschichtsblinde Renegatentum eines Sozialaufsteigers.

1935 allerdings relativierte Mann seine Einschätzung der antisemitischen Bedrohung.  In einem Geleitwort zu der Marta Kalweis Wassermann-Biographie schrieb er: „Wie maßlos er aber am Ende recht behalten sollte, das ahnte er damals genauso wenig wie ich, – keine gesunde Vernunft konnte es ahnen, und so mag ich mich des damals geäußerten guten Glaubens nicht schämen.“

Die letzten drei Jahre im Leben Jakob Wassermanns Anfang der dreißiger Jahre waren geprägt von zunehmenden Existenzsorgen, dem aufkeimenden Nationalsozialismus und Krankheiten. Im Mai 1933 standen alle Werke auf der „Schwarzen Liste“ des Börsenblattes für den Deutschen Buchhandel“. Das bedeutete zwar kein Verbot, führte aber zu einer Distanzierung seines Verlages S. Fischer. Die Nationalsozialisten verunglimpften ihn unsinnigerweise als „Deutschenfresser und Zionistenführer“. Seine Exfrau ließ sein Verlagskonto sperrren. Schwer zucker-, nieren- und herzkrank, verbittert über seinen Verlag, starb er an einem Anfall von Angina pectoris im Alter von 60 Jahren am 1. Januar 1934.

Einen ‚Teppich von Gestalten“ nannte Jakob Wassermann das Leben und war der Ansicht, dass man die Unerschöpflichkeit des Schicksals nur durch das Erzählen bewältigen könne. Er war sich durchaus bewusst, dass er gerne zum  Ausschweifen neigte, dass er „über der Freude am Weben vergesse, ob die Fäden auch auf der anderen Seite des Teppichs zum Bilde werden.“ Der Spötter Egon Friedell sagte einmal von ihm: „Wassermann soll gerade dabei sein, den Roman einer Hausgehilfin zu schreiben. Dieses Dienstmädchen aber hat einen Vetter. So muss er die Geschichte verlassen und sich ein wenig dem Vetter widmen. Über Nacht bekommt dieser Vetter einen Großonkel. Dieser Großonkel aber hat drei Nichten, die eigentlich doch den gleichen Anspruch an Wassermanns Erzählen haben …“

Seine Leser liebten ihn – zwischen 1910 und 1933 erreichten seine Bücher Auflagen von insgesamt 1,5 Millionen Exemplaren und er galt als einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren. Marcel Reich-Ranicki: „Gewiß, er war ein radikaler Moralist, freilich mit einer Schwäche für billigen Pomp. Er war ein passionierter Psychologe mit dem Drang zur handfesten Kolportage. Sensationelle Stoffe mit rätselhaft-skurrilen Arabesken und pseudophilosophischem Tiefgang, spannende Geschichten mit metaphysischer Perspektive – dies etwa ist die Mischung, der Jakob Wassermann seine enorme Leserschaft verdankte.“

In „Joseph Kerkhovens dritte Existenz“ – der Roman erschien 1934 posthum im holländischen Exil-Verlag Querido – steht der geradezu prophetische Satz: „Es kommt eine finstere Zeit. Seit einem Jahrtausend war keine ähnliche“, und in Wassermanns „Selbstbetrachtungen“ heißt es nicht minder vorausahnend, der „Ofen des Antisemitismus“ sei entfacht und werde Millionen verbrennen.

 

Weiterlesen:

Thomas KraftThomas Kraft_Jakob Wassermann Biographie

 

 

 

 

 

 

 

 

Projekt Gutenberg: http://gutenberg.spiegel.de/autor/jakob-wassermann-623

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Über perlengazelle

Ich komme: aussem Pott. Ich bin: eine Rechenknechtin, Erbsenzählerin, Randfichte, Sitzriesin, Heinzelmännin. Ich mag: Woody Allen, Mascha Kaléko, Rilke, Siri Hustvedt, Vilhelm Hammershøi, Hannes Wader, Ludwig Hirsch, Kimmo Joentaa, Professor Boerne, Meryl Streep, Dr. Eddie „Fitz“ Fitzgerald, Walt Kowalski, den Ruhrpott-Humor, lesen, schreiben, rechnen, Föhr, Kaffee, Katzen … ... und ... und ... und ... mails an perlengazelle@web.de
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11 Antworten zu Ein Teppich von Gestalten

  1. Kastanie schreibt:

    Vielen Dank für diesen ausführlichen und informativen Artikel. Insbesondere das ambivalente Verhältnis zwischen Wassermann und Thomas Mann war mir so nicht bekannt. Bedenkenswert finde ich auch, dass Wasseermann sowohl bei Menschen mit antisemitischen Tendenzen als auch bei Zionisten „angeeckt“ ist. Er war offensichtlich ein Mensch, der sich nirgends mit seiner Meinung anpasste… und er erkannte die Gefahr, die durch den zunehmenden Antisemitismus herauf zog, schon sehr früh. Die Parallelen zu heute sind für mich dabei unverkennbar.

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    • perlengazelle schreibt:

      Thomas Kraft hat in seiner Biographie den Menschen Wassermann in all seinen Facetten beleuchtet. War auch für mich viel Neues dabei… ich musste mich ziemlich bremsen, sonst wäre der Artikel viel länger geworden. Furchtbar, wie sich seine Befürchtungen bewahrheitet haben …

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  2. saetzebirgit schreibt:

    Wahnsinn, dieses Leben. Ich wusste bislang kaum etwas davon – danke! Tja, und der Thomas Mann …Immer öfter denk ich mir schlechte Dinge über ihn.

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    • perlengazelle schreibt:

      Ach, ich hätte noch viel mehr schreiben können. Thomas Krafts Biographie enthält so unendlich viel – Wassermann aus Sicht seiner Zeitgenossen, die Münchner und die Wiener Szene, geschichtliche Hintergründe, der Zeitkontext, seine Verlagsverhandlungen, seine Wurzeln im Fränkischen … total spannend.
      Und Thomas Mann – hmmmmm …

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      • saetzebirgit schreibt:

        Ich werde mir die Biographie auf jeden Fall besorgen, jetzt bin ich richtig neugierig. Zirndorf hat ja in Bayern inzwischen wieder einen eigenen Ruf als Sammellager für Asylanten – da kann man vielleicht Parallelen zu den „Juden von Zirndorf“ sehen. Und ich komm nächstens zudem öfter nach Nürnberg. Hast Du bei Anna von der Buchpost die Besprechung der beiden Wassermann-Bücher gesehen? Sehr interessant.

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  3. perlengazelle schreibt:

    Es lohnt sich!
    Annas Besprechungen habe ich gelesen. Das passte so gut, weil ich gerade zu der Zeit die Biographie gelesen habe … Wassermann liebte übrigens Nürnberg – in seinem Roman „Das Gänsemännchen“ beschrieb er Nürnberg als Kunst- und Kulturstadt. Fürth war für ihn die Stadt der tausend Schlöte.

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  4. Hauptschulblues schreibt:

    Ich habe mit meinen Klassen immer „Das Gold von Caxamalca“ gelesen, wenn es zum Geschichtsstoff passte.

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