Daß es sich in Gesang verwandelt

Munch_starry night

 

 

 

 

 

 

 

 

Edvard Munch_Sternennacht

 

Licht

Ich kann auf meine Stunde warten.

Ich hab den Wahn schon vorverbraucht.

In Winternächten, kalten, harten,

Hat mich der Mond in Licht getaucht.

Hellres kann auch der Ruhm nicht bringen.

Ein fahles Zwielicht, wie verwirrt.

Ich werde lieber weiter singen,

Wie Kinder, die, im Wald verirrt,

Die Furcht zersingen und das Dunkel.

Herbeisingen das Sterngefunkel

Des kleinen Lichts in Haus und Stall.

Und eines großen Lichts im All.

Eva Strittmatter

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Über perlengazelle

Ich komme: aussem Pott. Ich bin: eine Rechenknechtin, Erbsenzählerin, Randfichte, Sitzriesin, Heinzelmännin. Ich mag: Woody Allen, Mascha Kaléko, Rilke, Siri Hustvedt, Vilhelm Hammershøi, Hannes Wader, Ludwig Hirsch, Kimmo Joentaa, Professor Boerne, Meryl Streep, Dr. Eddie „Fitz“ Fitzgerald, Walt Kowalski, den Ruhrpott-Humor, lesen, schreiben, rechnen, Föhr, Kaffee, Katzen … ... und ... und ... und ... mails an perlengazelle@web.de
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2 Antworten zu Daß es sich in Gesang verwandelt

  1. saetzebirgit schreibt:

    Ein wunderbares Gedicht von einer wunderbaren Frau. Ich kannte es noch nicht. Danke! Das wird mich in kalten Wintermondnächten wärmen!

    Gefällt mir

  2. perlengazelle schreibt:

    Das freut mich sehr!

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