Aus den Büchern

Meine Wühltischbuchausbeute. Die armen Dinger wollte wohl keiner – außer mir. Habe ihnen gutherzig Asyl gewährt. Denn Platz ist im kleinsten Regal.

 

Philip Roth: Demütigung

Alberto Moravia: Römische Erzählungen

Jakob Hein: Herr Jensen steigt aus

Miklós Vámos: Meine zehn Frauen

Margriet de Moor: Der Jongleur

Anna Enquist: Kontrapunkt

Thomas Hettche: Die Liebe der Väter

Anne Fadiman: Ex libris

Karen Duve: Anständig essen

 

Klappentext: Herr Jensen arbeitet bei der Post. Sorgfältig, beinahe liebevoll pflegt er seine Zustellungen in die Schlitze der Briefkästen zu schieben. Arbeitet Herr Jensen nicht, denkt er über die geheimen Jagdgründe der Frauen nach. Als verhinderter Wissenschaftler will er endlich ein Buch über den Dichterfürsten Goethe und seine Romanzen schreiben. In seinem eigenen Leben hat er es im Gegensatz zu dem verehrten Meister nur auf ganze zehn Frauen gebracht. Und nur eine davon hat er wirklich geliebt – Ms Daisy, eine junge polnische  Varieté-Künstlerin, die ihrerseits wiederum nur Augen für den Hanswurst hatte. Tief gedemütigt, beginnt er eine scheinbar unmögliche Beziehung mit der lesbischen Tochter eines Jugendfreundes, einer römischen Blumenverkäuferin und Taschendiebin. Was anfangs Trost zu spenden scheint, erweist sich als Wirklichkeitsflucht.

Während eines Sylvesteraufenthaltes mit Freunden auf Sylt erinnert er sich an die Sommer seiner Kindheit, als seine Mutter, eine ausgebildete Pianistin und Spezialistin für Bachs Goldberg-Variationen, in einer Buchhandlung in Kampen arbeitete. Diese wäre nach dem tragischen Tod seiner Schwester beinahe zerbrochen, doch die Arbeit mit Büchern, die Beschäftigung mit Bandwurmwörtern, der Charme von Versandkatalogen und nicht zuletzt ihre vererbte „Korrekturenmentalität“ halfen ihr aus dem tiefen Loch wieder heraus.

Herr Jensen beschließt sein Leben zu ändern, fortan nur noch anständig zu essen. In einem zwei Monate dauernden Selbstversuch testet er verschiedene Ernährungsweisen, biologisch-organisch, vegetarisch, vegan und am Ende sogar frutarisch. Dabei kommt er einer großen Sache auf die Spur, nur entdecken darf ihn dabei keiner …

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Über perlengazelle

Ich komme: aussem Pott. Ich bin: eine Rechenknechtin, Erbsenzählerin, Randfichte, Sitzriesin, Heinzelmännin. Ich mag: Woody Allen, Mascha Kaléko, Rilke, Siri Hustvedt, Vilhelm Hammershøi, Hannes Wader, Ludwig Hirsch, Kimmo Joentaa, Professor Boerne, Meryl Streep, Dr. Eddie „Fitz“ Fitzgerald, Walt Kowalski, den Ruhrpott-Humor, lesen, schreiben, rechnen, Föhr, Kaffee, Katzen … ... und ... und ... und ... mails an perlengazelle@web.de
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