Daunenfein

Wenn ich in einem Buch eine Lieblingsfigur sterben lassen mußte, bin ich sehr oft in Tränen ausgebrochen. Ich habe dann meist ein Stück Brot mit Gänseschmalz gegessen, um darüber hinwegzukommen. Ein bescheidener Leichenschmaus, der seinen Zweck erfüllt.

Selma Lagerlöf

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Über perlengazelle

Ich komme: aussem Pott. Ich bin: eine Rechenknechtin, Erbsenzählerin, Randfichte, Sitzriesin, Heinzelmännin. Ich mag: Woody Allen, Mascha Kaléko, Rilke, Siri Hustvedt, Vilhelm Hammershøi, Hannes Wader, Ludwig Hirsch, Kimmo Joentaa, Professor Boerne, Meryl Streep, Dr. Eddie „Fitz“ Fitzgerald, Walt Kowalski, den Ruhrpott-Humor, lesen, schreiben, rechnen, Föhr, Kaffee, Katzen … ... und ... und ... und ... mails an perlengazelle@web.de
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4 Antworten zu Daunenfein

  1. Elvira schreibt:

    Ich habe mich oft gefragt, wie nahe den Autoren ihre Protagonisten stehen. Wenn mich deren Geschichten rühren, mich lachen oder weinen lassen, muss das den Autoren nicht ebenso ergehen? Gut zu wissen, wie es bei der Lagerlöf war.

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  2. perlengazelle schreibt:

    Die Protagonisten müssen glaubwürdig sein. Wie ginge das, wenn sie dem Autor wurscht wären. Er muss mit ihnen leben, sprechen, ins Bett gehen …

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  3. wildgans schreibt:

    Deftiges Totenfeieressen!

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  4. perlengazelle schreibt:

    Vielleicht hilft ja eine kräftige Schmalzstulle auch bei anderen schwierigen Lebenslagen … 🙂

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