Denn der Tod ist Gebot

Die Leute tolerieren bereitwillig jede Grausamkeit, (…) und du kannst, ja sollst sogar das seelische Leid, die schlimmste Qual in den Mittelpunkt stellen, aber die Fatalität, die banale, alltägliche, unabwendbare Ausweglosigkeit, die kreatürliche Zwangsläufigkeit im Zeichen unserer Endlichkeit, das auslaufende Leben, den Tod als Normalfall, dessen Bebilderung haben sie nicht gern. Ein Greis, der in seinem nahenden Tod einen Skandal sieht, macht sich lächerlich. Er hat sich zu fügen.

Silvia Bovenschen – Nur Mut

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Über perlengazelle

Ich komme: aussem Pott. Ich bin: eine Rechenknechtin, Erbsenzählerin, Randfichte, Sitzriesin, Heinzelmännin. Ich mag: Woody Allen, Mascha Kaléko, Rilke, Siri Hustvedt, Vilhelm Hammershøi, Hannes Wader, Ludwig Hirsch, Kimmo Joentaa, Professor Boerne, Meryl Streep, Dr. Eddie „Fitz“ Fitzgerald, Walt Kowalski, den Ruhrpott-Humor, lesen, schreiben, rechnen, Föhr, Kaffee, Katzen … ... und ... und ... und ... mails an perlengazelle@web.de
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5 Antworten zu Denn der Tod ist Gebot

  1. Petra Gust-Kazakos schreibt:

    Dazu ein Zitat von Woody Allen: „Jedenfalls hat sich meine Einstellung zum Tod nicht verändert: Ich lehne ihn strikt ab!“ ; )

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  2. perlengazelle schreibt:

    Danke! Steht schon im Bücherschrank. 🙂

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